Gewerbe & Verband 7+8/2021

AMÖ-Partner netzwerken

Um die Korporativen Mitglieder AMÖ zusammenzubringen und unter anderem herauszufinden, wie sie sich untereinander vernetzen können, war für Ende Juni ein erstes Kennenlern-Meeting via Zoom angesetzt.

Nicht erst seit Ausbruch der Corona-Pandemie wissen wir, wie wichtig ein funktionierendes Netzwerk und das Schaffen von Synergien sind. Um die Korporativen Mitglieder AMÖ zusammenzubringen und unter anderem herauszufinden, wie sie sich untereinander vernetzen können, war für Ende Juni ein erstes Kennenlern-Meeting via Zoom angesetzt. Doch statt vorsichtigem Abtasten oder gar Annäherungsschwierigkeiten wurden direkt Nägel mit Köpfen gemacht: Schon nach wenigen Minuten hatten die Vertreter mancher Unternehmen gemeinsame Schnittstellen und Anknüpfpunkte für eine Zusammenarbeit erkannt und tiefere Gespräche vereinbart.

Teilgenommen hatten für die Korporativen Mitglieder Maximilian Vierhaus (Vierhaus Lohnkostenmanagement GmbH), Stefan Körlin (KRAVAG/R+V) und Christopher Hain (NeoMetrik GmbH) sowie als Gäste Branko Solaja (AlsterCloud), Federico Drago (mymovingpartner), Tobias Hesener (Böcker Maschinenwerke GmbH) und Martin Gödde (DAK Gesundheit). Die TransPak AG sowie die Universum Verlag GmbH konnten aus terminlichen Gründen leider nicht dabei sein.

Die Vielfalt der Kommunikationskanäle der AMÖ

AMÖ-Pressesprecher Daniel Waldschik stellte den Teilnehmern dabei unter anderem die vielfältigen Kommunikationskanäle und -mittel der AMÖ vor. „Die Optionen, in gemeinsamen oder individuellen Aktionen aufzutreten und den Mitgliedsunternehmen Mehrwerte anzubieten, sind zahlreich und effektiv“, so Waldschik. „Der Bundesverband hat in den letzten Jahren sowohl für die Möbelspeditionen als auch potenzielle Netzwerkpartner an Attraktivität gewonnen. Dazu beigetragen hat sicherlich das neue Corporate Design, wodurch die AMÖ deutlich an Sichtbarkeit und Erkennbarkeit über sämtliche AMÖ-Medien hinweg gewonnen hat.“ Das gesteigerte Interesse externer Unternehmen an einer Kooperation mit der AMÖ sei da nur die logische Konsequenz. Die Plattform, die man biete, könne sich schließlich sehen lassen: Ob nun über die Zeitschrift MöbelLogistik als hervorragendes Informations- und Anzeigenmedium, die Webseiten der AMÖ mit ihrem verstärkt service-orientierten Ansatz, die Weiterentwicklung des Leistungskatalogs mit Online-Seminaren, den Podcast als Audio-Angebot oder den in Zukunft wieder stattfindenden Veranstaltungen wie der J’AMÖ oder der Messe MöLo. „Lassen Sie uns dieses außerordentliche Potenzial aktiv zum Vorteil der Verbandsgemeinschaft nutzen“ so der klare Appell. Ideen dazu sind bereits in der Mache!

Gesprächsthema selbstverständlich auch: der Erfahrungsaustausch in Sachen Corona-Pandemie. Die AMÖ-Geschäftsstelle mit ihrem kleinen Team in Hattersheim hatte schnell und flexibel auf die Herausforderungen reagiert. Aber wie haben das „die Großen“ gemacht? „Aus Sicht der KRAVAG war das Krisenmanagement optimal in der Umsetzung“, berichtete Stefan Körlin. Innerhalb kürzester Zeit habe man zu hundert Prozent auf Home-Office umgestellt und eine Vielzahl an mobilen Arbeitsplätzen geschaffen. Viele Mitarbeiter, so Körlin, arbeiteten bereits über 12 Monate im Home-Office. Dadurch möglicherweise entstandene Kommunikationsdefizite, ist er zuversichtlich, „werden wir schnell beheben können“. Für die DAK-Gesundheit positiv ausgewirkt habe sich laut Martin Gödde, dass man früh die Zeichen der Zeit erkannt habe. Sowohl für das Personal als auch die Kunden habe man zahlreiche Online-Lösungen geschaffen, verbessert und ausgebaut.  „Dabei kam uns sicherlich zugute, dass wir bereits in den vergangenen Jahren sehr viele Investitionen zur Digitalisierung initiiert haben, die dann lediglich nur noch forciert werden mussten“, so Gödde.

Weiter forciert werden soll auch das Format, in regelmäßigen Abständen mit den Korporativen Mitgliedern zusammenzukommen – ob nun virtuell oder in persönlichen Treffen. Denn für die AMÖ steht fest: Wir sind glücklich darüber und stolz darauf, verlässliche Partner und ausgewiesene Experten an unserer Seite zu haben, die ihr Fachwissen und ihre Angebote zum Vorteil des Gewerbes einbringen.

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