Gewerbe & Verband 4/2019

GIM wählt Vorstand

Manuela Henk ergänzt den Vorstand der Gruppe Internationaler Möbelspediteure. Susie von Verschuer wurde als Vorsitzende bestätigt. Auch alle bisherigen Vorstandsmitglieder verbleiben im Amt.

Im Rahmen der Versammlung der Gruppe Internationaler Möbelspediteure (GIM) in Hattersheim haben die Mitglieder am 13. März turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Die Vorstandsvorsitzende Susie von Verschuer (Fermont International, Frankfurt) sowie die Vorstandsmitglieder Christian Klas (Hasenkamp Relocations Services, München) und Patrick Makurat (Brauns International, Bremerhaven) wurden für weitere drei Jahre gewählt. Manuela Henk (Henk International, Düsseldorf) wird die Arbeiten der GIM als neu gewähltes Vorstandsmitglied bereichern. Aus seiner Mitte heraus wählte der Vorstand Susie von Verschuer erneut zur Vorsitzenden.

Darüber hinaus wurde Thomas Beier (Küchler Transporte, Düsseldorf) in seinem Amt als Rechnungsprüfer für weitere drei Jahre bestätigt. Uwe Müller (Andreas Christ Spedition und Möbeltransport, Wiesbaden) stand für eine Wiederwahl aus persönlichen Gründen nicht zur Verfügung. Ihm folgt Wolfgang Kößendrup (Transport Krumpf, Hamburg) als neuer Rechnungsprüfer nach.

Im Anschluss an die klassischen Verbandsregularien diskutierten die GIM-Mitglieder über den Brexit und den unsicheren Ausgang der „Deal or No-Deal Wahlen“ im britischen Unterhaus. Man tauschte sich aus über Maßnahmen, die bereits ergriffen werden könnten, und die voraussichtlichen Veränderungen bei der Erbringung von Umzugsdienstleistungen von und nach Großbritannien.

Schließlich diskutierten die in der GIM organisierten deutschen FIDI-Mitgliedsunternehmen die anstehenden Veränderungen innerhalb des weltweiten Verbandes. Ein wichtiges Thema war dabei die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der FIDI Academy, die bislang exklusiv für die FIDI-Mitgliedsunternehmen Fortbildungsangebote offeriert. Dabei ist in der jüngeren Vergangenheit festzustellen, dass die Präsenzseminare auf ein abnehmendes Interesse stoßen. Im Gegensatz dazu verzeichnen die E-Learning Angebote einen regen Zulauf.

Besuch bei Fermont

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung hatte Susie von Verschuer zur Betriebsbesichtigung der Firma Fermont International nach Frankfurt eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen tauschten sich die Praktiker insbesondere über personalpolitische Themen aus.

Auf die veränderten Bedürfnisse der jüngeren Mitarbeiter einzugehen und diese zu berücksichtigen ist ein Schlüssel dazu, die Mitarbeiter nachhaltig an den Betrieb zu binden. Das Arbeits- und Privatleben besser als in der Vergangenheit miteinander in Einklang zu bringen, auch Work-Life-Balance genannt, ist ein Anliegen, das nicht nur für Arbeitnehmer, immer wichtiger wird. Ein Führungsstil, der diesen Bedürfnissen Rechnung trägt, kann zu einer höheren Motivation und Unternehmensidentifikation der Mitarbeiter beitragen.

Auch in der Umzugsspedition sind für das kaufmännische Personal heutzutage Home-Office-Lösungen vielfach sehr gut umsetzbar. Die praktischen Erfahrungen haben dabei gezeigt, dass dabei zumeist Produktivitätssteigerungen festgestellt werden konnten. So ist bei der Arbeit zu Hause die Konzentration des Arbeitnehmers zumeist wesentlich höher als im klassischen Büro. Damit der Anschluss an das Team nicht verloren wird, bietet es sich an, die Home-Office-Zeiten auf einen Teil der Arbeitstage zu begrenzen. Datenschutzrechtlichen Aspekten ist jedoch unbedingt Rechnung zu tragen, damit die Daten im Home-Office nicht in falsche Hände geraten.

Gesundes Personal

Der Parkraumnot vor den Toren der Arbeitsstätte können die Arbeitgeber insbesondere in den Ballungsräumen unter anderem durch Jobticketangebote für ihre Mitarbeiter entgegentreten. Die verstärkte Nutzung des ÖPNV führte dabei nicht nur zu Zeiteinsparungen bei der Anfahrt und Parkplatzsuche, sondern darüber hinaus berichteten die Praktiker, dass die Mitarbeiter sehr viel entspannter den Arbeitstag beginnen konnten und damit leistungsfähiger waren.

Neben dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, das neben betriebsärztlicher Versorgung, Fitnessangeboten und Förderung der gesunden Ernährung z.B. durch die Bereitstellung von Obst auch viele andere Aspekte umfassen kann, ist auch die Prävention vor psychischer Belastung am Arbeitsplatz dazu geeignet, gesündere, belastbarere und zufriedenere Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden.

Für 2020 hat Christian Klas zu einer Besichtigung der neu errichteten Betriebsstätte von Hasenkamp in München Daglfing eingeladen.

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