Gewerbe & Verband 1+2/2021

Kurz gemeldet 1+2/2021

In unserem Mitgliedermagazin, der MöbelLogistik, sind nicht alle Beiträge und Meldungen seitenfüllend. Manche sind auch trotz weniger Worte äußerst lesenswert und informativ. Genau solche Nachrichten finden Sie hier...

#1 Merck und Friedrich Friedrich verlängern klimaneutrale Partnerschaft

Alle betriebsinternen Umzüge beim Darmstädter Chemieunternehmen Merck sind im vergangenen Jahr klimaneutral und werden über ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt kompensiert. Das wurde nach Angaben des Unternehmens im November 2020 im Zuge des erneut geschlossenen Rahmenvertrags zwischen Merck und dem Umzugslogistiker Friedrich Friedrich entschieden.

Friedrich Friedrich führt für Merck schon seit vielen Jahren sämtliche Umzugsleistungen an den Standorten Darmstadt und Gernsheim durch. Darunter fallen Büroumzüge, Laborumzüge, allgemeine Transporte und weitere Inhouse-Dienstleistungen. Der Spezialdienstleister Climate Partner errechnete für Merck einen Emissionswert von rund 37.290 kg CO2 jährlich, die nun ausgeglichen werden. „Dass wir als Umzugsunternehmen in der Lage sind klimaneutrale Dienstleistungen anzubieten, war ein Kriterium, um weiterhin als Rahmenvertragspartner tätig zu sein“, so Oliver Gerheim, Geschäftsführer von Friedrich Friedrich. Beide Traditionsunternehmen treiben schon seit Jahren verschiedenste Projekte voran, um Treibhausgasemissionen und Energie einzusparen. 2011 fiel bei Friedrich der Startschuss für die Option „klimaneutral umziehen“, die seither zunehmend von Umzugskunden genutzt wird. Vermehrt auch von Firmenkunden wie Merck.

Dort steuert eine zentrale Organisa- tion die weltweiten Klimaschutzmaß- nahmen, die dann an den einzelnen Standorten umgesetzt werden. „Friedrich Friedrich ist für uns seit vielen Jahren ein sehr verlässlicher Partner und Klimaschutz wie auch Nachhaltigkeit sind wichtige Ziele in unserer langfristigen Strategie. Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, einen bedeutenden Vertragspartner hierfür zu gewinnen“, äußert sich Dieter Held, Leiter des „Strategic Contracting“ bei Merck.

#2 Achtung: BG-Lohnnachweise an die AMÖ übersenden!

Die Abgabefrist für den digitalen Lohnnachweis 2020 endet am 16. Februar 2021. Bis zu diesem Stichtag müssen alle Unternehmen die jährlich Entgelte, die Anzahl ihrer Beschäftigten sowie die Arbeitsstunden an die gesetzliche Unfallversicherung melden. Die Entgeltmeldung ist die Basis für die Berechnung des Beitrags. Wichtig: Arbeitgeber müssen den Nachweis digital an die gesetzliche Unfallversicherung melden. Papiernachweise sowie andere Übermittlungswege sind gesetzlich nicht mehr zulässig.

Der Lohnnachweis ist Bemessungs- grundlage für Ihren Beitrag an den Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. Wir bitten daher alle Mitgliedsunternehmen, eine Kopie des Entgelt- und Mitarbeiternachweises umgehend auch an koch[at]amoe.de oder per Fax an 06190-989820 zu senden. Andernfalls muss der Verbandsbeitrag geschätzt werden!

#3 PROFI als Verein anerkannt

Der Förderverein „PROFI – Pro Fahrer-Image e.V.“ kann mit der Umsetzung seiner Projekte beginnen. Nachdem sich die Anerkennung als Verein länger hingezogen hat, ist PROFI nun beim Registergericht eingetragen und somit „handlungsfähig“.

Ziele des Vereins sind die Steigerung der Wertschätzung des Fahrerberufs, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Fahrpersonal und eine generelle Verbesserung des Logistik-Images sowie die Förderung der Ausbildung und Qualifizierung von Berufskraftfahrenden im Güter- und Personenverkehr. Mitglied werden können unter anderem alle Unternehmen und Organisationen ebenso Fahrer und weitere Einzelpersonen, die der Logistik-Branche nahestehen.

Der Vorstandsvorsitzende des Vereins Prof. Dr. Dirk Engelhardt (BGL): „PROFI hat bereits bei seiner Gründung enorm positive Resonanz erfahren. In kürzester Zeit haben wir zahlreiche Mitgliedsanfragen von Unternehmen wie Privatpersonen erhalten, die uns dabei unterstützen wollen, ein Umdenken im Umgang mit den Fahrern und der Branche zu erreichen. Das können wir jetzt endlich angehen!“

#4 Erstattungssätze für In- und Auslandsumzüge angepasst

Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) hat die Erstattungssätze für Umzüge innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zum 1. Januar 2021 angepasst. Ebenso hat das BAIUDBw die angepassten Erstattungssätzen für Auslandsumzüge von Angehörigen der Bundeswehr und des Auswärtigen Amtes ab 1. Januar 2021 übermittelt. Die einzelnen Erstattungssätze für Vor- und Nacharbeiten sowie für Sonderleistungen für die Region Europa und für „Überseeumzüge“ wurden um 0,3 Prozent erhöht.

Fernbesichtigung möglich

Die Erstattungssätze für Vor- und Nacharbeiten sowie für Sonder- leistungen für die Region USA und Kanada wurden für die Vor- und Nacharbeiten in Deutschland eben- falls um 0,3 Prozent angepasst, für Leistungen in den USA und Kanada um 0,64 Prozent. Die Transportkos- ten wurden ebenfalls gemäß dem Rahmenvertrag erhöht. Eine An- gebotserstellung mit elektronischer Unterstützung/Fernbesichtigung ist sowohl für Inlands- als auch für Auslandsumzüge weiterhin möglich.

Für die Abrechnung ist der Zeit- punkt der Leistungserbringung maßgeblich und nicht das Erstellungsdatum des Umzugsangebotes. Demzufolge gelten die neuen Erstattungshöchstgrenzen für alle Umzüge, deren Beladung ab dem 1. Januar 2021 beginnt.

Sämtliche Anlagen und Vertrags- werke finden Sie in unseren Rundschreiben-Archiv im Mitglieder- bereich auf www.amoe.de.

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