Gewerbe & Verband 11/2020

Kurz gemeldet 11/2020

In unserem Mitgliedermagazin, der MöbelLogistik, sind nicht alle Beiträge und Meldungen seitenfüllend. Manche sind auch trotz weniger Worte äußerst lesenswert und informativ. Genau solche Nachrichten finden Sie hier...

#1 Niederhubwagen MT 12: Sonderpreis für AMÖ-Mitglieder

Der Wirtschaftsdienst des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung BGL hat mit der Linde Material Handling für eine Sonderaktion einen Sonderpreis für den Niederhubwagen MT 12 vereinbart. Auch Mitgliedsunternehmen der AMÖ können den Niederflurwagen zum Sonderpreis von 1.740 Euro netto (inklusiver frachtfreier Anlieferung) beziehen. Auch wenn das Gerät für die spezifischen Umschlagtätigkeiten in der Möbelspedition nur in wenigen Spezialfällen zur Anwendung geeignet erscheint, können doch insbesondere Unternehmen, die auch in anderen Logistikfeldern tätig sind, von dem Angebot profitieren. Der Niederhubwagen kann bei einem regionalen Linde Partner bezogen werden. Eine Übersicht der Linde Partner ist verfügbar unter www.wgl-gmbh.de. Bei Fragen helfen die Mitarbeiter des Wirtschaftsdienstes gerne weiter: info@wgl-gmbh.de.

#2 Logistikverbände begrüßen geändertes BKrFQ-Recht

Die AMÖ und ihre Partnerverbände BGL und BWVL begrüßen die Verabschiedung des Gesetzes über Änderungen im Berufskraftfahrerqualifikationsrecht als wichtigen Beitrag für verbesserte Rahmenbedingungen im Bereich Aus- und Weiterbildung. Dabei konnten die Verbände mit ihrer Expertise an vielen Stellen anforderungsgerechte und praxistaugliche Regelungen einbringen. Beispiele sind die zukünftigen Möglichkeiten, Ausbildungsverbünde, E-Learning und Fremdsprachenprüfungen zu realisieren. Erfreulich ist die Einführung eines Fahrerqualifizierungsnachweises als Ersatz für die Eintragung der Schlüsselzahl 95 in den Führerschein, was für Grenzgänger besonders wichtig ist. Bedauerlicherweise fand der Vorschlag der Logistikverbände, Berufskraftfahrer aus Drittstaaten nach europäischen Standards bereits in ihrem Heimatland beruflich zu qualifizieren, keine Berücksichtigung. Um dem Lkw-Fahrermangel entgegenwirken zu können, setzen sich die Verbände auch weiterhin für die Umsetzung dieses Praxis-Vorschlags ein. Außerdem stößt es bei den Logistikverbänden auf Unverständnis, dass Unternehmen, die Berufskraftfahrer ausbilden, nicht mehr automatisch berechtigt sind, auch die Weiterbildungen selbst durchzuführen.

#3 DSLV: Handbuch des int. Straßengüterverkehrs aktualisiert

Zum Handbuch des internationalen Straßengüterverkehrs ist die 111. Ergänzungslieferung erschienen. Darin wurden auf 96 Seiten zahlreiche Neuerungen eingearbeitet. Änderungen betreffen unter anderem die belgischen und slowakischen Mautsätze, die technischen Vorschriften für den grenzüberschreitenden Straßengüterverkehr in Dänemark, die Fahrverbotsregelung in Österreich ebenso wie eine Überarbeitung des Kapitels zum Fahrpersonalrecht.

Das als Loseblattsammlung konzipierte Handbuch gilt als unentbehrliche Informationsquelle für die Durchführung grenzüberschreitender Transporte unter anderem innerhalb Europas und nach Nordafrika. Auf knapp 680 Seiten sind für 64 Länder die grundsätzlichen Bestimmungen zum Transportgenehmigungsverfahren und zu den erforderlichen Dokumenten, außerdem die Maße und Gewichte für Straßengüterfahrzeuge dargestellt. Es enthält darüber hinaus einzelne Kapitel zu diversen völkerrechtlichen Übereinkommen, Verordnungen und Richtlinien der Europäischen Union (EU) im internationalen Straßengüterverkehr und zu den Grenzzollämtern.

Handbuch und die Ergänzung sind über den DSLV bestellbar. Infos und Bestellschein auf www.dslv.org/dslv/web.nsf/id/pa_de_handbuch.html.

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