Gewerbe & Verband 12/2020

Kurz gemeldet 12/2020

In unserem Mitgliedermagazin, der MöbelLogistik, sind nicht alle Beiträge und Meldungen seitenfüllend. Manche sind auch trotz weniger Worte äußerst lesenswert und informativ. Genau solche Nachrichten finden Sie hier...

#1 Unterweisungsmanager und Co.: Antragsfrist für das Förderprogramm „De-Minimis 2021“ startet am 7. Januar 2021

Die Antragsfrist für die De-Mi­nimis-Förderperiode 2021 startet am 7. Januar 2021. Im Rahmen des Förderprogramms „De-minimis“ werden Unternehmen des Güter­kraftverkehrs mit schweren Nutz­fahrzeugen gefördert, die in der Anlage zu Nummer 2 der Richtlinie „De-minimis“ (Maßnahmenkatalog) aufgeführten Maßnahmen zur För­derung von Sicherheit und Umwelt durchführen. Dazu zählt unter ande­rem der in der MöbelLogistik 11/2020 vorgestellte „Unterweisungsma­nager“ als ergänzende Onlinehilfe zur Erfüllung der gesetzlich vorge­schriebenen Unterweisungspflicht.

Weitere erläuternde Hinweise zu förderfähigen Maßnahmen enthält die sog. Positivliste. Mit den Maß­nahmen darf vor dem Eingang des Antrages beim Bundesamt nicht begonnen worden sein. Die konkre­ten Regelungen entnehmen Sie der entsprechenden Förderrichtlinie „De-minimis“ bzw. den Ausführun­gen zur jeweiligen Förderperiode.

Achtung: Windhundprinzip!

Antragsteller sollten dringend beachten, dass bei der Stattgabe der Anträge das Windhundprinzip gilt. Sobald die De-Minimis-Förder­töpfe aufgebraucht sind, werden keine Zuwendungsbescheide mehr erstellt, also auch kein Zuschuss mehr gewährt. Gleichzeitig führen Antragsfehler zunächst zu einer Ablehnung eines Antrags. Bis zur Ablehnung eines Antrags können jedoch einige Wochen vergehen. Wird dann ein korrigierter Antrag gestellt, gilt das (viel) spätere An­tragsdatum. Und damit das Risiko, dass zu diesem Termin die De-Mi­nimis Fördertöpfe bereits leer sind.

Die Antragsfrist für die Förder­programme und „Weiterbildung“ und „Ausbildung“ (Förderung von betrieblichen Ausbildungsverhält­nissen zum Berufskraftfahrer oder zur Berufskraftfahrerin in Unter­nehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen) starten jeweils am 14. Januar 2021. Anträge für alle Programme können ausschließlich auf elekt­ronischem Weg über das Förder­portal des BAG gestellt werden.

#2 J. & G. Adrian zieht Stadt Hochheim retoure

Erledigt! Die Hochheimer Stadtverwaltung ist wieder ins Rathaus zurückgekehrt. Nachdem die Stadtverwaltung im Mai 2019 ihren Stammsitz im Hochheimer Rathaus vorübergehend verlassen musste, konnte nun der Rückumzug erfolgen. Dieser fand aus dem ehemaligen Sodexo-Gebäude in Hochheim heraus statt, wo die 50 Mitarbeiter samt Bürgermeister während der Sanierungsphase untergebracht waren.

Schon der übergangsweise Auszug der Stadtverwaltung Hochheim wurde von J. & G. Adrian durchgeführt, und das völlig klimaneutral. Obwohl diese Option seit 2014 angeboten wird, war der Auftrag im Mai der erste klimaneutrale Umzug einer öffentlichen Verwaltung. Bislang hatten primär Privatpersonen davon Gebrauch gemacht.

Rund 50 Arbeitsplätze und 240 Kubikmeter Umzugsgut wurden noch vor wenigen Monaten vorübergehend in das ehemalige Hochheimer Sodexo-Gebäude verlagert. Jetzt, nach Abschluss der umfangreichen Sanierungsarbeiten, ging’s mit J. & G. Adrian wieder retour!

Der Ausgleich der umzugsbedingten CO2-Emissionen findet über den Klimaschutzpartner (Climate Partner) statt und kommt einem zertifizierten Aufforstungsprojekt zugute.

#3 Vater und Sohn: 30 Jahre bei UHE Munster

In diesem Jahr hat die UHE-Möbelspedition Schumacher KG zwei langjährige Jubilare. Inhaber Ralf Schumacher bedankte sich im Rahmen einer kleinen Feierstunde für die jahrelange Zusammenarbeit mit einem Geldgeschenk und der obligatorischen Urkunde des Bundesverbandes AMÖ.

Dirk Frieske stellte sich im Sommer 2000 als Kraftfahrer im AMÖ-Mitgliedsbetrieb vor und war seitdem bei Umzügen als Fahrer in Deutschland und Europa unterwegs. Über die Jahre hat er sich durch Weiterbildungen zu einem fachkundigen Möbelpacker und Allrounder entwickelt, der durch nichts aus der Ruhe zu bringen ist.

Max Frieske hatte schon während seiner Schulzeit im Rahmen mehrerer Berufspraktika unter den „strengen“ Augen des Vaters erste Schritte als Möbler gewagt, und weil ihm das gefiel, begann er 2010 seine Ausbildung als Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice. Diese schloss er im Jahr 2013 mit Erfolg ab und blieb im Ausbildungsbetrieb.

#4 KRAVAG neues korporatives Mitglied der AMÖ

Die KRAVAG drückt ihre Verbundenheit zum Gewerbe und zum Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. noch deutlicher aus und ist ab 1. Dezember 2020 korporatives Mitglied der AMÖ. Über die Aufnahme hatte das AMÖ-Präsidium Mitte November 2020 entschieden.

„Als KRAVAG freuen wir uns sehr auf die weitere Vertiefung und die Intensivierung unserer Zusammenarbeit als korporatives Mitglied. Dies wird zu weiteren Synergien führen, gerade mit Blick auf digitale Angebote, was deutlich über das Leistungsspektrum der bisherigen Gemeinsamkeiten im KRAVAG-AMÖ-Beirats hinausgehen wird", betonte Prof. Axel Salzmann, Leiter Kompetenzzentrum für das Straßenverkehrsgewerbe und Logistik, den jüngst vollzogenen Schritt. Wir freuen uns auf eine auch weiterhin vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit!

#5 Neue Beitragsordnung der AMÖ beschlossen

Im Rahmen der schriftlich durchzuführenden Be­schlussfassungen durch die Delegierten der AMÖ war auch über den Entwurf einer neuen Beitrags­ordnung abzustimmen. Von den gemäß Satzung ermittelten 46 Stimmen der Delegierten waren bis zum 22. Oktober 2020 42 Stimmen abgegeben wor­den. Die Ergebnisse der schriftlichen Abstimmungen wurden am 22. Oktober 2020 in der Geschäftsstelle der AMÖ durch Andreas Funke, Vorsitzender der Fachvereinigung Möbelspedition, Umzugslogistik und Relocation Hessen, sowie Rechtsanwalt Heiko Nagel, Geschäftsführer des Verbandes des Ver­kehrsgewerbes Rheinhessen-Pfalz, ermittelt. Von 42 Stimmen wurden 38 für die Annahme der neuen Beitragsordnung abgegeben, 2 Stimmen dagegen, 2 Stimmzettel waren als Enthaltung gekennzeichnet. Gemäß § 10 Abs. 4 der Satzung der AMÖ zählen Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen zur Mehrheitsfindung nicht mit. Damit wurde die neue Beitragsordnung und die damit verbundene Fest­setzung der Beiträge nach § 25 Absatz 2 der Satzung mit 95 Prozent der Stimmen genehmigt. Die neue Beitragsordnung tritt am 1. Januar 2021 in Kraft.

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