Gewerbe & Verband 5/2021

Kurz gemeldet 5/2021

In unserem Mitgliedermagazin, der MöbelLogistik, sind nicht alle Beiträge und Meldungen seitenfüllend. Manche sind auch trotz weniger Worte äußerst lesenswert und informativ. Genau solche Nachrichten finden Sie hier...

#1 Diebold unterstützt Aktion „Brillen weltweit“

"Entrümple, egal, ob du gerade umziehen möchtest, oder nicht. Wenn Du dabei noch etwas Gutes tun kannst umso besser!“ – ein simpler Umzugstipp, mit dem die Diebold GmbH & Co KG aus Offenburg jede Menge Weitsicht beweist. Hintergrund unter dem Motto „Brille spenden – Sehen schenken“ ist die Aktion „Brillen weltweit“ des Deutschen Katholischen Blindenwerks e.V., an dem das AMÖ-Mitglied seit Kurzem teilnimmt. Mehr als hundert Millionen Menschen sind nur deshalb sehbehindert, weil ihnen eine Sehhilfe fehlt. Rund 90 Prozent der Menschen mit Sehbehinderungen leben in den ärmsten Ländern der Welt.

„Viele Menschen in Deutschland und weltweit können sich kaum Essen, Kleidung oder ein Dach über dem Kopf leisten. Eine geeignete Sehhilfe ist da in weiter Ferne. Es ist uns deshalb eine Herzensangelegenheit, hier einen kleinen Beitrag zu leisten und diese Aktion zu unterstützen“, erklärt Pascal Ding. „Man muss nicht mehr tun, als seine ausgediente Brille während unserer Geschäftszeiten bei uns abzugeben oder unserem Umzugsteam am Umzugstag mitgeben.“ Dafür wurde in der Geschäftsstelle eigens ein kleines Kästchen aufgestellt, in dem die Schätzchen aufbewahrt und gesammelt würden. Alle erhaltenen Brillen werden anschließend an eine Sammelstelle weitergeleitet, die die Brillen aufbereite und weiterverteile.

Im Jahr 2019 wurden rund eine Million Brillen angenommen. In aktuell fünf Projekten mit über 80 Langzeitarbeitslosen und sechs hauptamtlichen Teamleitern werden diese Brillen gereinigt, aufgearbeitet, vermessen, registriert und versandfertig verpackt.

Mehr Infos zur Aktion und wie man teilnehmen kann gibt’s auf www.brillenweltweit.de.

#2 Wedmann: Tischler Stefan Hachmeister feiert 30-Jähriges

Seit nunmehr drei Jahrzenten, seit dem 18. März 1991, ist Stefan Hachmeister eine große Stütze und außer- gewöhnlich wichtiger Teil der Erwin Wedmann GmbH in Bückeburg in Niedersachsen. Ob der Umzug aus einem Schloss von Frankreich nach Schweden oder die Montage der kompliziertesten Küchen: Den er- fahrenen Tischler kann nach vielen Jahren „in den Möbeln“ nichts mehr aus der Ruhe bringen. Jetzt fei- erte Hachmeister sein 30-jähriges Dienstjubiläum.

Durch seine Kompetenz und Hilfsbereitschaft habe er sich vor allem bei zufriedenen Kunden einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Regelmäßig, so berichtet Geschäftsführer Henning Bruns, werde seitens der Kunden nach dem „netten Herren“ gefragt, „der unsere Möbel so ausgezeichnet und ordentlich aufgebaut hat“. Auch bei den Kollegen und Mitarbeitern erfreue sich Hachmeister höchster Beliebtheit. Seine freundliche und verbindliche Art mache ihn bei jedem Umzug zum Ansprechpartner der Kollegen, wenn es Herausforderungen gibt und mal Hilfe benötigt wird. „Wie kein anderer versteht es Herr Hachmeister, der inzwischen auch stolzer Großvater ist, jeden Umzug mit maximaler Professionalität zu erledigen“, sagt Bruns. „Die Geschäftsführung und alle Mitarbeiter danken ihm für seine jahrelange Treue, sein Engagement sowie das gute Miteinander. Wir wün- schen ihm für die Zukunft weiterhin alles Gute, Freude an der Arbeit und vor allem Gesundheit.“

#3 HERTLING: Hellman in den „Unruhestand“ verabschiedet

Allzu gern hätte das HERTLING-Team und die Geschäftsführer Dr. Hertling und Cock-Johnsen Ihren langjährigen Mitarbeiter mit einem ordentlichen Umtrunk verabschiedet. Leider ist dies aufgrund von Corona nicht möglich. So musste die Verabschiedung grüppchenweise mit Maske, auf Abstand oder an der frischen Luft erfolgen, wie bei der Verabschiedung durch den Disponenten und die Geschäftsführer – nur für das Foto wurden die Masken abgenommen: Nach 50 Jahren im Arbeitsleben und davon fast 33 Jahre bei HERTLING wurde Peter Hellmann in den „Unruhestand“ verabschiedet.

Hellmann gehört zu denen, die sie noch kennen, die Umzugszeiten, als an Stelle von Kartons, Klebeband und Luftpolsterfolie mit Holzkisten, Holzwolle, Wellpappe und Packkordel gearbeitet wurde, als die Gebäude in der Mehrheit noch keine Fahrstühle hatten und es keine Außenaufzüge gab. Er war dabei, bei Umzügen für Diplomaten nach und von Ost-Berlin, Umzüge für die Angehörigen der französischen Streitkräfte, Kunstverpackungen, Überseeumzüge, Privatumzüge und Büroumzüge.

Hellmann selbst sagte immer: „Der Anfang muss gut starten, dann läuft der Umzug wie von selbst!“ Das wünscht Ihm das gesamte HERTLING-Team für den nun beginnenden „Unruhestand“ ebenso. Das Kaiserwetter am Tag seiner Verabschiedung war zumindest schon einmal ein sehr guter Start.

Vom ersten bis zum letzten Tag hat Peter Hellmann seine Arbeit geliebt. „Anteil daran hat das gesamte HERTLING-Team“, bedankt sich Hellmann bei seinen Kolleginnen und Kollegen. Für sie war er immer ein guter Ansprechpartner. Viele schöne Erinnerungen blieben im Gedächtnis. Bei HERTLING freut man sich schon sehr auf ein Wiedersehen. Und umso mehr, dass dies nicht lange dauern wird, denn Peter Hellman will das Team bei Bedarf auch weiter unterstützen.

Zurück